Meerkirche Juist - schönste Sandbank
Juist ist die schönste Sandbank der Welt. So nennen viele die schmale und lange Nordseeinsel. Der breite Strand mit dem feinen Sand ist atemberaubend. Da die Insel so schmal ist, kann man bei entsprechendem Wind sogar mitten im Ort das Meer und die Wellen hören. Juist bezaubert mit seiner idyllischen Atmosphäre und der vielfältigen Natur. Einfach zum Entspannen und Runterfahren – das Töwerland (Zauberland). So gibt es ganz viele „Wiederholungstäter“ unter den Gästen. Wo man bis 1982 mit der Inselbahn anreiste, ist heute ein Hafen. Den erreicht man mit der Fähre von Norddeich aus in 90 Minuten. Also viel Zeit, um hier bereits mit dem Ausruhen und Erholen anzufangen. Die Tiedeabhängigkeit der Insel und dass sie autofrei ist, trägt das Übrige dazu bei.
Und im Urlaub ist dann auch genügend Zeit und Muße da, um zur Kirche zu gehen. Ganz viele fühlen sich in der Juister ev. Kirchengemeinde wohl und zuhause, genießen die Gottesdienste und Angebote: vom Taizégebet, über den Freitagabendgottesdienst mit Gästekantorei, Bildbetrachtung und Abendmahl, den Sonntagskonzerten mit hochkarätigen Musikern, das Bastelangebot und die Gute-Nacht-Kirche für Familien und den wöchentlichen Familiengottesdienst bis hin zum Dünensingen. Hier wird viel geboten und für jeden und jede ist etwas dabei. Besonders beliebt sind Hochzeiten und Taufen am Strand. Dort kann man unter der Weite des Himmels und an der unendlichen Kraft des Meeres Gottes Nähe besonders spüren.
Inzwischen steht die fünfte Inselkirche auf Juist. Sie feiert gerade ihr 60jähriges Jubiläum. Die vorherigen Inselkirchen wurden durch Sturmfluten zerstört. Einmal wurde die Insel sogar entzweigerissen. Nach und nach wuchs sie wieder zusammen, was später auch durch Menschenhand unterstützt und befestigt wurde. An der Stelle lief dann Wasser zusammen und bildete einen See: den Hammersee-, der heute eine Süßwassersee ist.
Ein weiteres Highlight ist das Memmertfeuer, das auf der vorgelagerten gleichnamigen Vogelinsel nicht mehr gebraucht und kurzerhand nach Juist geholt und hier wieder aufgebaut bzw. nachgebaut wurde. Als Seezeichen dient es nicht. Dafür leuchtet sein Licht in den Inselort hinein. Aber komm, sieh, höre und staune selbst.